Bemerkenswert

Hallo Welt!

Liebe Verwandte, Freunde und Interessierte!

In diesem Blog möchte ich – Helen Karnatz – über meinen weltwärts-Freiwilligendienst im indischen Banswara berichten.

Für zehn Monate werde ich bei der indischen Nichtregierungsorganisation VAAGDHARA arbeiten, welche sich für die indigene Bevölkerung im ländlichen Süden Rajasthans einsetzt. Schwerpunkte der Arbeit sind dabei die Verbesserung der Lebenssituation und die demokratische Partizipation der marginalisierten indigenen Bevölkerungsgruppe sowie die Stärkung der Kinderrechte.
Themen wie Ernährungssicherung, nachhaltige Landwirtschaft, inklusive Bildung, medizinische Grundversorgung, Hygiene und Sanitärversorgung, Stärkung von zivilgesellschaftlichen Initiativen und politische Partizipation gehören zu den vielfältigen Arbeitsbereichen, die ich kennenlernen werde.

Abhängig von verfügbarer Zeit und Internetverbindung möchte ich mehr oder weniger regelmäßig von meinen Erfahrungen berichten und freue mich über jeden, der mir dabei neugierig folgt!


Dear Relatives, Friends and everyone interested!

In this blog I would like to share some experiences of my volunteer service in Banswara, India.

For ten months I am going to stay with the local nongovernmental organisation VAAGDHARA. The organization is working for the tribal population in the rural south of Rajasthan, focusing on livelihood improvement and democratic participation of the marginalised tribal community as well as strengthening of child rights.
Subjects like nutrition security, sustainable agriculture, inclusive education, basic medical care, hygiene and sanitation, strengthening of local organisations and political participation are part of the diverse field of work I will get to know.

Depending on the availability of time and internet connection I am going to report more or less regularly. So if you are curious, I would be happy to share my experiences with you!

Happy New Year!

Ein frohes neues Jahr!

Um die Frage gleich vorweg zu beantworten: Silvester wird in dieser Region Indiens genauso wenig gefeiert, wie Weihnachten.

In unserem rein hinduistisch geprägten Umfeld war das christliche Weihnachtsfest kein Thema und über die Weihnachtstage waren es nur die Mails aus Deutschland, die mich ab und zu an das Fest erinnerten. Ich habe mich gefragt, ob ich die Weihnachtszeit mit all den vertrauten Ritualen nicht eigentlich vermissen sollte, aber der abwechslungsreiche Arbeitsalltag hier ließ keinen Platz dafür. An Heiligabend, zum Beispiel, kam ich erst abends von einer dreitägigen Kampagne im Feld zurück und bin nur noch müde und erfüllt von den Eindrücken aus den Dörfern in mein Bett gefallen.
Genauso hatte ich mich auch an Silvester darauf eingestellt, dass nichts Außergewöhnliches passieren würde und ich auf der Dachterrasse Sterne beobachten würde, während das neue Jahr beginnt.
Aber es kommt hier sowieso immer anders, als gedacht! Nach einem langen Tag im Konferenzraum mit internem ‚Monthly Meeting‘ und vielen Präsentationen auf Hindi verkündeten unsere Kollegen am Abend des 31.12.2015, dass alle um 22Uhr wieder zum Campus kommen werden, um mit uns ins neue Jahr zu feiern. So sind wir dann mit einer kleinen, spontanen Silvester-Party auf dem VAAGDHARA Campus ins neue Jahr gestartet. Es gab sogar Feuerwerk und zwei Torten, die um Mitternacht angeschnitten wurden.


To answer the question right at the beginning: In this region of India most people do not celebrate Christmas and New Year’s Eve at all.
As Hinduism is dominating our cultural environment, Christmas was no topic and during the Christmas days only the mails from Germany reminded me about the festival at home. I asked myself, if I should miss Christmas with all its familiar rituals, but my varied and exciting daily work here gives no room for that. At the 24th December 2015, for example, I came back to the campus in the evening, tired from a three-day campaign in field and went straight to bed – filled with all the impressions from the days in the villages.
Therefore, I expected nothing special to happen on New Year’s Eve and prepared myself to watch stars from the rooftop while the new year starts.
But here in India it is always coming different than expected! After a long day in the conference room, where we had internal monthly meeting, our colleagues told us, that everyone will come to the campus at ten o’clock to celebrate New Year with us. And so we started into 2016 with a small, spontaneous New Year’s Eve party at the VAAGDHARA campus. We even had some firework and two cakes, which we cut at midnight.
Attached you see some pictures from December 2015.

Anbei einige bunt gemischte Bilder aus dem Dezember 2015:

 

Geburtstagsnotizen – Birthday notes

02│11│2015

Mein erster Geburtstag fern von Zuhause, mein erster Geburtstag im Ausland, mein erster Geburtstag ohne Familie und Freunde, ohne Vorbereitungen für eine Geburtstagsparty, ohne Geschenke, ohne Schokolade, ohne Kuchen mit Kerzen – aber: ein indischer Geburtstag!
Welch größeres Geschenk könnte es für diesen Tag geben, als dass ich ihn in Indien verbringen darf!

Ganz nebenbei bin ich heute 20 geworden, ich habe es selbst kaum bemerkt.
Es war ein ganz normaler Tag im Büro: Morgens um 7 Uhr klingelt der Wecker, eine kalte Dusche vertreibt die Müdigkeit und als ich die Gardienen zurückziehe, fällt schon die Sonne ins Zimmer. Schnell noch etwas Wäsche waschen und während ich sie draußen vor der Küche zum Trocknen aufhänge, kann ich herausfinden, ob es irgendwas zum Frühstück gibt. Da gerade mal wieder ein mehrtägiger Workshop auf dem Campus stattfindet, musste ich mir wegen des Frühstücks zum Glück keine Sorgen machen. Immer wenn viele Leute hier übernachten, wird das Essen draußen in großen Töpfen über Gasflammen zubereitet und so brutzelten auch heute schon Aloo Vada in einem großen Topf heißen Öls.
Nachdem ich auch meinen heißen Chai geschlürft habe, beeile ich mich meine Schreibsachen und meinen Laptop zusammenzupacken und habe, wie jeden Morgen, ein schlechtes Gewissen, weil es schon 5 Minuten nach 9 Uhr ist. Ich laufe schnell die Stufen zum Büro hoch, um festzustellen, dass ich mal wieder zu den Ersten gehöre, die ihre Plätze beziehen und den Laptop hochfahren. Simon ist auch schon da, aber die meisten anderen Mitarbeiter kommen erst um 9:15 Uhr zum Morgengebet ins Office gehuscht. Das gemeinsam gesungene Hindi-Gebet gibt jeden Morgen einen Moment der Ruhe und Besinnung. Auch nach zwei Monaten kann ich den Text leider noch nicht ganz, also summe ich zwischendurch die Melodie mit und frage mich, wen diese Worte in einer fremden Sprache wohl erreichen.
Bevor ich mich an die Arbeit mache, öffne ich schnell meinen E-Mail-Account und freue mich sehr über die vielen Geburtstagsnachrichten!

Wie jedes Mal, wenn ein Mitarbeiter Geburtstag hat, wird irgendwann am Vormittag plötzlich von irgendwoher eine kleine Torte gezaubert und alle versammeln sich zum Anschneiden. Dabei wird das obligatorische ‚Happy Birthday‘ gesungen und hinterher bekommt jeder ein Stück des zuckersüßen Sahnecreme-Haufens. Die Geburtstagstorte wird dafür in kleine Stücke geschnitten und dann gibt das Geburtstagskind jedem ein Stückchen in den Mund und anders herum, wobei mit Leidenschaft die Hälfte der Torte ins Gesicht des anderen geschmiert wird- welch ein merkwürdiger Brauch!

Den Rest des Tages habe ich einen Bericht über einen dreitägigen Theaterworkshop an einer Schule geschrieben und ganz vergessen, dass ich Geburtstag habe.
Abends hatten wir, wie jeden Tag, Hindi-Unterricht und danach bin ich erschöpft in meinem Zimmer aufs Bett gefallen und habe begonnen, einen Blogeintrag über meinen Geburtstag zu schreiben.
Die Gefühle waren gemischt, nicht mal das kleinste bisschen Schokolade hatte es über den Tag gegeben…

Beim Abendbrot trafen wir auf die Lehrerinnen einer Privatschule, die gerade mit zwei Klassen ein Seminar auf dem Campus machten und alle hier übernachteten. Sie luden uns zu ihrem kulturellen Abendprogramm ein und so saßen wir einige Minuten später in dem großen Allzweckraum und schauten den Mädchen und Jungen zu, wie sie Bollywood-Tänze aufführten.
Um es kurz zu fassen: Wir wurden nach Kürze aufgefordert mitzutanzen und ich habe noch lange gemeinsam mit den Lehrerinnen und Schülerinnen getanzt, während Simon geduldig versucht hat, die vielen Fragen der Dritt- und Viertklässler auf Hindi zu verstehen und zu beantworten. Wie so oft, haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt und viel gelacht! Als ich mich schließlich durchgeschwitzt, aber glücklich verabschiedete, war nur ein Gedanke in meinem Kopf: Danke, für den schönen Abend, danke für das Tanzen, danke für diese spontane, ungewollte Geburtstagsüberraschung!

 


 

02│11│2015

My first birthday away from home, my first birthday abroad, my first birthday without family and friends, without preparations for a birthday party, without presents, without chocolate and cake with candles – but: an Indian birthday!
What a great present that I can spend this day in India!

Almost without noticing it, I became 20 years old today.
It was a day like any other normal day in office:
My alarm rings at 7 o’clock, a cold shower drives the tiredness out and when I open the curtains, the sunlight already streams in my room. I quickly wash some clothes and while I hang them out to dry in front of the kitchen, I can find out if anything is prepared for breakfast. As a two-day workshop is taking place at the campus, I do not have to worry about my breakfast today. Whenever many people stay overnight, the food is prepared in big pots outside and so aloo vada are already sizzling in a huge pot of hot oil.
After I slurped my hot chai, I quickly get my writing material and my laptop and hurry up the stairs to the office. Like every morning, it is already five minutes past nine and I have a bad conscience because I’m late. But in office I am again one of the first people sitting at the desk and starting the laptop. Simon is already there, but most other staff comes only in time for the morning prayer at 9:15.
I always enjoy starting the day with this peaceful moment, when everyone is singing the Hindi-prayer together. Even after two months I don’t know the complete text, so I hum the melody and ask myself, whom these words in a foreign language may reach.
Before I start my work, I quickly open my e-mail account and get very happy reading all your nice birthday greetings!

Like every time when it is the birthday of a staff member, sometime during the morning a cake is suddenly standing on the table and everyone comes together for the cutting of it. While doing so, the obligatory ‘Happy Birthday’ is sung and then everybody gets a piece of the terribly sweet cream cake. For this, the cake is cut in small pieces and the birthday child is exchanging a piece with everyone, feeding each other and rubbing half of the cream in each other’s face – what a curious tradition!

For the rest of the day I was writing a report about a three-day theatre workshop in a school, forgetting that it was my birthday.
Like every day, we had Hindi lesson in the evening and afterwards I let myself tiredly fall on my bed and started to write a blog entry about the day. I had mixed feelings, as there was not even the smallest piece of chocolate that could have reminded me of my birthday.

We had our dinner together with the teachers of a private school, who were staying at the campus for a seminar together with two classes. They invited us to their cultural night program and so some minutes later we were sitting in one of the big multiple-purpose rooms, watching the girls and boys performing Bollywood-dances.
To make it short: After few minutes we were asked to join the dance and I danced with the teachers and students for quite a long time, while Simon patiently tried to understand and answer all the questions of the third- and fourth-graders in Hindi. As it is often the case, we communicated with hands and feet and laughed a lot! Exhausted but happy, I finally said good night and only one thought was in my mind: Thank you for the nice evening, thank you for the dancing, thank you for these spontaneous and unintentional birthday surprise!

Einführungsmonat – Introductory month

Endlich habe ich die Zeit gefunden, meine vielen Fotos zu sortieren, um Euch weitere Einblicke in die Arbeit von VAAGDHARA zu geben!
Die folgenden Bilder stammen alle aus unserem langen, spannenden Einführungsmonat, in dem wir alle aktuellen Projekte besucht haben.
Die Arbeit VAAGDHARAs umfasst die Bereiche Ernährungssicherung, Landwirtschaft, Kinderrechte und Bildung sowie die Stärkung von Frauen, wobei viele der insgesamt acht Projekte mehrere dieser Aspekte miteinander verbinden.
Da viele Aktivitäten in abgelegenen Dörfern oder auf einzeln liegenden Höfen stattfinden, erzählen die Aufnahmen auch immer wieder vom Alltag der ländlichen Bevölkerung in Banswara und Dungapur District.

 


At last, I found time to look through all my photographs to give you some more insights in the work of VAAGDHARA!
The following pictures are taken during our long, exciting introductory month, in which we visited all current projects.
The work includes the topics nutrition security, agriculture, the empowerment of women as well as child rights and education. Many of the altogether eight projects combine several of these aspects.
As the activities often take place in remote villages or on isolated farms, the pictures also tell about the daily routine of the rural population in Banswara and Dungapur District.

Erste Eindrücke aus dem Feld

Schon in den ersten Wochen bei VAAGDHARA bekommen wir vielfältige Einblicke in die verschiedenen Projekte und lernen so unsere Aufnahmeorganisation richtig gut kennen!

Village meeting
Village meeting

Fast täglich nimmt uns ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit in eine Projektregion und lässt uns in den Dörfern an der Arbeit teilhaben.

Um auf kleinen Schotterstraßen auch die abgelegensten Dörfer zu erreichen, ist das Motorrad wohl das geeignetste Verkehrsmittel. So machen wir uns meist schon am frühen Morgen auf den ein- bis zweistündigen Weg und genießen den kühlenden Fahrtwind während wir unter der unbarmherzig brennenden Sonne dahin rasen.
Die Landschaft wechselt zwischen grünen Ebenen auf deren Feldern Reis, Mais und Sojabohnen wachsen und plötzlich auftauchenden, felsigen Bergkämmen, an die sich höher gelegene karge Hügellandschaften anschließen. Besonders schön sind einige mit Seerosen und Lotus bedeckte Seen sowie das Flussbett des Mahi River, das wir immer wieder überqueren.

Lotus flowers
Lotus flowers

Bei dem vielen Grün übersieht man fast, wie dicht besiedelt die Landschaft ist: Überall stehen kleine, aus Holz, Lehm und Dachziegeln gebaute Bauernhäuser und noch dem steilsten und steinigsten Hügel wird ein Stückchen Ackerland abgetrotzt. An den Straßenrändern grasen Ziegen, Kühe und Büffel und zu unserer Freude ab und zu ein Kamel.

Bond between human and animal
Bond between human and animal

First impressions from the field

Already in the first weeks with VAAGDHARA we had the chance to get an insight in the diverse projects and therefore get to know the organisation very well!
Nearly every day we can accompany a staff member to a project region and attend the work in the villages.
To reach also the remote villages on small gravel roads, the motorbike seems to be the best vehicle. Often it takes us one to two hours to reach a village, so we leave early in the morning and enjoy the headwind then driving under the merciless burning sun.
The landscape is changing between green plains with maize, rice and soybeans and rocky, hilly regions. I like especially some completely with lotus and water lily covered lakes and the riverbed of Mahi River which we cross quite often. Everything is so green that one nearly overlooks the dense population of the region: Everywhere you can see small farmhouses built from clay, wood, and roof tiles and even the steepest hill is used as farmland. On the side of the roads goats, cows and buffalos are grazing and for our pleasure from time to time a camel.

Ankunft – Arrival in India

In den frühen Morgenstunden des 25. Augusts 2015 sind wir sechs weltwärts-Freiwilligen der Welthungerhilfe sicher auf dem Indira Gandhi International Airport Delhi gelandet.

Nach einer spannenden Einführungswoche in den quirligen Straßen von Indiens Hauptstadt sind mein Mitfreiwilliger Simon und ich am Montagabend mit dem Nachtzug nach Udaipur in Rajasthan aufgebrochen. Von dort ging es in einer vierstündigen Autofahrt weiter in unseren Einsatzort Banswara, ganz im Süden Rajasthans.
Die Autofahrt brachte einige tierische Begegnungen mit sich, die uns zeigten, dass wir im ländlichen Rajasthan angekommen waren:
Zuerst teilten wir uns die Straße mit Straßenhunden, vielen Kühen, welche seelenruhig auf der Fahrbahn standen oder mitten im Verkehr wiederkäuten, Schweinen, die plötzlich über die Straße rannten und Menschen auf Motorrädern, in Autos, Motorrikschas oder Bussen. Einige Kilometer außerhalb von Udaipur kamen in regelmäßigen Abständen Kamelkaravanen und große Schaf- und Ziegenherden mit ihren Hirten hinzu – mitten drin unser, zumindest gefühlt, rasendes Taxi. Der Fahrer lenkte geschickt um tiefe Schlaglöcher, bremste zielgenau vor den hohen Hubbeln in der Straße, überholte zahlreiche Motorräder auf denen Frauen in flatternd-bunten Saris saßen oder aber Schafe oder Heuhaufen transportiert wurden. Regelmäßiges, kräftiges Hupen sollte dabei helfen, den Gegenverkehr beim Überholen in unübersichtlichen Kurven abzuschrecken, Kamele von der Straße zu scheuchen oder Schafherden auseinanderzutreiben. Im Weiteren begegneten wir noch Affen und einer recht große Schlange, die uns über den Weg kroch.

Nun sind wir also in unserem neuen Zuhause angekommen, haben unsere Zimmer bezogen und genießen das Grün und die Stille um uns herum. Nach einer Woche in den lauten, chaotischen und schmutzigen Straßen Delhis freue ich mich nun, wieder in der Natur zu sein und beobachte voller Neugierde die fremde Vogel- und Pflanzenwelt um mich herum.

 


 

In the early morning hours of the 25th August 2015 the six weltwärts-volunteers of Welthungerhilfe arrived on Indira Gandhi International Airport Delhi.

After an exciting introductory seminar in the lively streets of the Indian capital, my co-volunteer Simon and I left on Monday, the 31st August, with the night train for Udaipur, Rajasthan. An additional car trip of four hours brought us to the city of Banswara, our new hometown in the very south of Rajasthan.
The impressions of this car trip made us realise, that we arrived in the rural area of Rajasthan:

First, we shared the road with street dogs, many cows, which calmly stood in the middle of the traffic, pigs, which suddenly crossed the road and people on motorbikes, in cars, motor rickshaws or busses. Some kilometres out of Udaipur camel caravans and large flocks of sheep and goats appeared on the road. Right in the middle of this our quite fast driving taxi. The driver steered skilfully around deep potholes, braked precisely for the bumps in the street, passed women in colourful saris and motorbikes on which sheep or hay were transported. Regular, loud horn-beeping seemed to help scaring the oncoming traffic when passing in blind bends, chasing camels off the road or finding a way through a flock of sheep. Furthermore, we met monkeys and a snake which crawled over our way.

Finally, we arrived in our new home and moved into our rooms. The green landscape and the silence around us are wonderful. After one week in the loud, chaotic and dirty streets of Delhi, I am now happy being in nature again! Full of curiosity I am watching the strange birds and plant life surrounding me.

Indian Girl dancing Kathak, Delhi
Indian Girl dancing Kathak, Delhi
Mausoleum in Lodi Gardens, Delhi
Mausoleum in Lodi Gardens, Delhi